Pinterest Werbung schalten – Pinterest Paid Ads Auswertung

Du möchtest Pinterest-Werbung schalten, aber vorher wissen, mit welchen Ergebnissen du rechnen kannst? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Blogbeitrag bieten wir dir eine umfangreiche Auswertung unserer Pinterest-Ads. Du erhältst einen exklusiven Einblick in unsere Statistiken und wir zeigen dir, welche Ergebnisse wir mit unserer Pinterest-Werbung erzielt haben.

Wie kann man auf Pinterest Werbung schalten?

Wenn du auf Pinterest Werbung schalten möchtest, brauchst du zunächst einmal ein Unternehmenskonto. Falls du ein solches noch nicht hast, kannst du es ganz einfach über dein bestehendes persönliches Konto einrichten.

Auf Pinterest Werbung schalten bedeutet, dass du einen oder mehrere Pins bewirbst. Dazu kannst du entweder schon in Pinterest eingesetzte Pins nutzen oder du erstellst neue Pins ganz speziell für die Werbeanzeige.

Beim Erstellen einer Werbekampagne kannst du diverse Einstellungen vornehmen. So kannst du dort deine Zielgruppe definieren und festlegen, wie viel du ausgeben möchtest. Bei der Zielgruppe solltest du darauf achten, dass du nur die deutsche Sprache auswählst. Auch Keywords kannst du einsetzen. Diese sollten möglichst passend gewählt werden, damit deine Werbeanzeigen zielgerichtet ausgeliefert werden.

Gesamtübersicht aller Pinterest Paid Ads Kampagnen

Wir haben in den letzten drei Monaten 19 Werbekampagnen über Pinterest gestartet. Dabei haben wir insgesamt €119,66 ausgegeben. Die Investition war nicht gleichmäßig auf alle Promoted Pins verteilt, sondern reichte von €2,69 bis €16,24 pro Werbeanzeige. Manche Anzeigen haben wir frühzeitig abgebrochen und andere verlängert oder ein zweites Mal laufen lassen.

Die Anzeigen haben wir nach und nach eingestellt, wobei wir meistens 2 bis 4 Promoted Pins gleichzeitig laufen hatten. Alle Anzeigen waren normale Pins, wurden also nicht speziell für die Paid Pinterest-Ads erstellt.

Die Zielgruppe haben wir auf deutschsprachige Personen eingegrenzt und für jede Anzeige zwischen 15 und 25 Keywords eingesetzt. Die Auslieferung und die Höhe des Gebots haben wir komplett Pinterest überlassen.

Pinterest Werbung schalten

Gesamte Statistiken der Pinterest Paid Ads

  • €119,66 Ausgaben
  • 151.200 Impressions
  • 808 Klicks auf Links
  • 150 Merken Aktionen
  • €0,15 im Schnitt pro Klick
  • €0,80 im Schnitt pro Merken Aktion


Einzelne Kampagnen Bandbreiten

  • €2,69 bis €16,24 Ausgaben pro Anzeige
  • 16 bis 98 Klicks pro Anzeige
  • €0,096 bis 0,396 CPC (Kosten pro Klick)
  • 3.431 bis 16.330 Impressions (Einblendungen)
  • €0,50 bis €1,19 CPM (Kosten pro 1000 Impressions)
  • 0,28% bis 0,82% CTR (Click Through Rate, Klickrate)
  • 0 bis 33 Merken-Aktionen
  • 0% bis 0,25% Merken-Rate

Interessant sind bei diesen Statistiken insbesondere die Kosten pro Klick (CPC), die Klickrate (CTR) und die Merken-Rate. Ich denke, man kann sagen, dass je höher die Klickrate ist, desto niedriger sind die Kosten pro Klick. Dies werden wir weiter unten im Artikel einmal genauer unter die Lupe nehmen. Die Merken-Rate ist interessant, weil mehr Merken Aktionen für zusätzlichen organischen Traffic sorgen, der auch noch reinkommt, wenn die Werbeanzeige schon beendet wurde.

Die 4 besten Werbeanzeigen nach CPC

#1
Pinterest Werbung CPC Platz 1
  • 0,096 € CPC
  • 0,15 % Merken-Rate
  • 9.818 Impressions
  • 0,5 % CTR
#2
Pinterest Werbung CPC Platz 2
  • 0,108 € CPC
  • 0,12 % Merken-Rate
  • 6.718 Impressions
  • 0,67 % CTR
#3
Pinterest Werbung CPC Platz 3
  • 0,116 € CPC
  • 0,02 % Merken-Rate
  • 8.757 Impressions
  • 0,82 % CTR
#4
Pinterest Paid Ad CPC Platz 4
  • 0,12 € CPC
  • 0,09 % Merken-Rate
  • 16.338 Impressions
  • 0,45 % CTR

Die 4 besten Werbeanzeigen nach Merken-Rate

#1
Pinterest Paid Ads Merken Platz 1
  • 0,25 % Merken-Rate
  • 0,15 € CPC
  • 13.346 Impressions
  • 0,44 % CTR
#2
Pinterest Paid Ads Merken Platz 2
  • 0,19 % Merken-Rate
  • 0,129 € CPC
  • 12.309 Impressions
  • 0,49 % CTR
#3
Pinterest Paid Ads Merken Platz 3
  • 0,16 % Merken-Rate
  • 0,12 € CPC
  • 5.046 Impressions
  • 0,57 % CTR
#4
Pinterest Paid Ads Merken Platz 4
  • 0,15 % Merken-Rate
  • 0,096 € CPC
  • 9.818 Impressions
  • 0,5 % CTR

Die 4 schlechtesten Werbeanzeigen nach CPC

#1
Pinterest Paid Ads schlechte Ads Platz 1
  • 0,396 € CPC
  • 0,01 % Merken-Rate
  • 14.445 Impressions
  • 0,28 % CTR
#2
Pinterest Paid Ads schlechte Ads Platz 2
  • 0,199 € CPC
  • 0,05 % Merken-Rate
  • 4.117 Impressions
  • 0,39 % CTR
#3
Pinterest Paid Ads schlechte Ads Platz 3
  • 0,187 € CPC
  • 0,06 % Merken-Rate
  • 8.640 Impressions
  • 0,43 % CTR
#4
Pinterest Paid Ads schlechte Ads Platz 4
  • 0,169 € CPC
  • 0% Merken-Rate
  • 5.463 Impressions
  • 0,35 % CTR

Kann man daraus etwas erkennen?

Ich denke, man kann grundsätzlich erkennen, dass die Kosten pro Klick und die Klick-Rate zusammenhängen. Bei den schlechten Werbeanzeigen findet sich immer eine niedrige CTR und hohe Kosten pro Klick. Bei den besten Werbeanzeigen ist dies genau umgekehrt. Auch die Merken-Rate scheint die Kosten pro Klick ein bisschen zu beeinflussen. Oder es sind einfach grundsätzlich bessere Pins, die sich eben öfters gemerkt werden und auch mehr Klicks erhalten.

Die CTR scheint bei unseren Werbeanzeigen durchweg zu niedrig zu sein. Jedenfalls berichten andere Blogger über weitaus höhere Klickraten. Entweder sind unsere Pins nicht gut oder wir haben die Zielgruppe bei den Paid Ads nicht stark genug eingegrenzt, z. B. zu viele Keywords genutzt. Da werden wir mal weiter testen, ob wir die CTR verbessern können.

Ansonsten kann ich noch folgende Beobachtungen machen, die ich aber noch nicht als Fakten werten würde. Dazu sind meiner Meinung nach zu wenige Daten vorhanden.

Farben: Ich sehe viel Schwarz und hell-Grau bei den guten Werbeanzeigen

Thema: Pinterest Marketing als Thema wird oft gemerkt, dabei scheinen Farben und Design keine Rolle zu spielen

Logo: Es schaut so aus, als ob eine Domain als reiner Text besser funktioniert als mit Logo

Auswirkungen auf den organischen Pinterest Traffic

Wenn man Pinterest Paid Ads bucht, hat dies auch Auswirkungen auf den organischen Traffic, denn die Promoted Pins werden von anderen Pinterest Nutzern auf deren Boards gemerkt. Auch Follower kommen durch die Paid Ads schneller rein, was auch wiederum eine Auswirkung auf die organische Reichweite hat.

Wenn ich die Effektivität von Pinterest Paid Ads mit der Nutzung des Tailwind Tools vergleiche, muss ich sagen, dass man über das Tailwind Tool weitaus mehr organische Reichweite erzielt. Daher würde ich eher €120 für ein Jahr Tailwind Nutzung ausgeben, als das Geld in Pinterest Paid Ads zu stecken.

Erzielte Ergebnisse durch den Traffic

Insgesamt haben wir 1049 Besucher über Pinterest auf unseren Blog erhalten. Davon haben sich gerade einmal 7 Besucher in unsere E-Mail Listen eingetragen. Das ergibt eine Eintragungsrate von 0,67% und ist grottenschlecht. Ich denke, da gibt es noch genügend Potential für Optimierungen.

Pinterest Werbung schalten - Mein Fazit

So wie ich das Ganze sehe, lohnen sich Pinterest-Ads für uns eher zum langfristigen Aufbau von Reichweite auf Pinterest und nicht so sehr zur direkten Leadgenerierung. Wir haben umgerechnet wahrscheinlich um die €20 pro Lead bezahlt, was definitiv zu viel ist. Wahrscheinlich kann man da noch viel optimieren und austesten, jedoch wird dies erstmal richtig gut Geld kosten, bis man bei akzeptablen Kosten pro Lead angekommen ist.

Der positive Effekt durch die Paid Ads auf die organische Pinterest Reichweite ist aber nicht zu bestreiten. Die Pins werden von anderen Leuten gemerkt, wodurch wiederum die organische Reichweite steigt. Auch neue Follower kommen schneller dazu, wenn wir Pinterest Werbung schalten.

Ich denke, dass die "Online-Marketing" Nische auf Pinterest nicht wirklich gut läuft, mit Ausnahme des Themas "Pinterest". Man könnte wahrscheinlich über einen Blog, der sich nur mit dem Thema "Pinterest" beschäftigt weitaus bessere Ergebnisse bei den Paid Ads erzielen. Auch in anderen Nischen wird man sehr wahrscheinlich mehr Erfolg haben.

Wenn wir es schaffen, ein paar Tausend Besucher über Pinterest jeden Monat ohne Paid Ads zu generieren, dann kann Pinterest tatsächlich zum Listenaufbau beitragen. Pinterest-Werbung werden wir aber erstmal nur noch im geringen Maße buchen, um die organische Reichweite zu steigern.

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Über den Autor 

Ich bin Guido Nußbaum und betreibe zusammen mit Götz Macht den Online Marketing Erfahrung Blog. Schon seit 2003 beschäftige ich mich mit Internetmarketing und bin seit 2007 selbständiger Vollzeit-Unternehmer. Hier auf dem Blog möchten wir dir helfen, dein eigenes Online Business zu starten bzw. dein bestehendes Geschäft weiter auszubauen.

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