E-Mail-Marketing für Anfänger – Eine E-Mail Liste aufbauen

Du möchtest E-Mail-Marketing betreiben, bist aber Anfänger und weißt nicht so genau, wie du das E-Mail-Marketing starten sollst? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Blogbeitrag geht es um das E-Mail-Marketing für Anfänger. 

Was ist E-Mail-Marketing?

Beim E-Mail-Marketing werden Produkte oder Dienstleistungen über E-Mails beworben. Dabei werden die E-Mails an Interessenten versendet, die sich freiwillig in eine E-Mail-Liste eingetragen haben. Dies geschieht im Normalfall entweder über ein Eintragungsformular, das auf einer Webseite oder einem Blog platziert wird, oder über spezielle Landingpages.

Beim E-Mail-Marketing kann man entweder eigene Produkte bewerben oder als Affiliate fremde Produkte empfehlen, um Geld zu verdienen. Dabei ist das E-Mail-Marketing für Anfänger als auch für Profis eine der besten Strategien, um Verkäufe zu generieren. Bei uns kommen ca. 90 Prozent der Verkäufe über das E-Mail-Marketing rein.

Was ist eine E-Mail-Liste?

Eine E-Mail-Liste ist eine Sammlung von Kontakten, die sich für den E-Mail-Empfang eingetragen haben. Die E-Mail-Liste wird in einem Autoresponder angelegt und verwaltet. Interessenten können sich in eine E-Mail-Liste eintragen und durchlaufen dabei das Double-Opt-in Verfahren.

An die E-Mail-Liste kannst du dann Follow-Up oder Newsletter E-Mails versenden. Die Empfänger können sich natürlich in jeder E-Mail über einen Abmelde-Link aus deiner E-Mail-Liste austragen.

E-Mail-Marketing für Einsteiger

Was ist ein Autoresponder?

Ein Autoresponder ist eine Software, über die du deine E-Mail-Listen managen kannst. Um eine E-Mail-Liste aufzubauen brauchst du also als Erstes einen Autoresponder. Wir nutzen zurzeit den Klick-Tipp * Autoresponder für den Aufbau unserer E-Mail-Listen. Wenn du noch keinen Autoresponder hast, wirst du in unserem Autoresponder Vergleich sicherlich den passenden finden.

Im Autoresponder kannst du eine oder mehrere E-Mail-Listen anlegen, die du anschließend mit Interessenten füllen kannst. Die Interessenten nennt man auch "Leads". Diese tragen sich freiwillig und eigenständig in deine E-Mail-Liste ein. Du kannst also nicht einfach hingehen und Interessenten selber in deine E-Mail-Liste eintragen.

Einige Autoresponder arbeiten mit Tags anstelle von E-Mail-Listen. Dabei werden alle Interessenten nur einer E-Mail-Liste hinzugefügt und erhalten dabei ein Tagging. Über die Tags werden die Interessenten segmentiert. So kann man z. B. die Tags "Interessent", "Kunde" und "Affiliate" anlegen, um E-Mails an Teile der E-Mail-Liste zu senden.

Die Tags der Leads können sich im Verlaufe der Zeit ändern. So kann ein Interessent zum Kunden werden und ein Kunde kann zum Affiliate werden. Diese Änderung der Tags wird durch Aktionen der Leads ausgelöst und läuft automatisch ab, wenn man den Autoresponder entsprechend eingerichtet hat.

Über den Autoresponder kann man entweder automatisierte Follow-Up E-Mails versenden lassen oder manuell Newsletter rausschicken. Die Follow-Up E-Mails erden einmal im Autoresponder angelegt und dann an jeden neuen Lead versendet. Dabei kann man die Zeitabstände zwischen den Follow-Up E-Mails frei wählen und z. B. am ersten Tag die erste E-Mail raussenden lassen und am dritten Tag die zweite E-Mail. Newsletter sendet man manuell raus, wann immer man dies machen möchte.

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Follow-Up oder Newsletter E-Mails nutzen?

Die Frage, ob man eher Follow-Up E-Mails oder Newsletter nutzen sollte ist nicht einfach zu beantworten. Beides hat Vor- und Nachteile. Follow-Up E-Mails sind insbesondere für ein komplett automatisiertes E-Mail-Marketing geeignet. Dabei durchläuft im Normalfall jeder Interessent die komplette E-Mail Serie. Es gibt aber auch Möglichkeiten einen Interessenten nach Kauf eines Produktes von der Interessenten-Liste zur Kunden-Liste automatisch verschieben zu lassen.

Newsletter sind insbesondere für Produkt Launches oder wichtige Neuigkeiten sinnvoll. Auch ein Mix aus Follow-Up E-Mails und Newslettern ist möglich. Dabei sollte man aber darauf achten, dass ein Lead an einem Tag nicht zwei E-Mails, also eine Follow-Up E-Mail und einen Newsletter erhält. In manchen Autorespondern gibt es Möglichkeiten dies zu verhindern.

Wir setzen bei den E-Mail-Listen dieses Blogs ausschließlich Follow-Up E-Mails ein, welche wir ständig erweitern und optimieren. Newsletter würden insgesamt mehr Zeit kosten und man hat immer das Problem, dass man manchmal ein Produkt, dass sich schlecht verkauft, an die gesamte Liste bewirbt. Bei Follow-Up E-Mails erkennen wir solche Produkte nach 100 oder spätestens 200 Klicks und können die E-Mails austauschen.

Wie füllt man eine Liste mit Leads?

Neue Leads kann man über verschiedene Strategien generieren. Die beiden großen Strategien für Anfänger sind der Aufbau eines eigenen Blogs und das Bewerben von Landingpages über diverse Traffic-Quellen. Erfahrene Online-Marketer füllen ihre E-Mail-Liste zusätzlich über Webinare, Produkt-Launches, Affiliates, Mitgliederseiten und weiteren Strategien.

Aller Anfang ist schwer und man wird erstmal viel Zeit und auch ein bisschen Geld investieren müssen, bevor man die ersten Leads erhält. So muss man erstmal einen Blog aufbauen, mit Inhalten füllen und für Traffic sorgen, um Leads zu generieren. Auch eine Landingpage muss erstmal erstellt und anschließend aktiv beworben werden. Dabei muss man für die Werbung bzw. den Traffic Geld oder Zeit investieren.

Auf einem Blog gibt es mehrere Möglichkeiten Leads zu generieren. Man kann z. B. ein Eintragungsformular unterhalb der Beiträge anzeigen, so wie wir es auch machen. Auch Exit-Intent Pop-ups, die aufgehen, wenn ein Besucher den Blog verlassen möchte oder Slide-ins können eingesetzt werden. Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, um Leads über einen Blog zu generieren. Hier findest du 11 Strategien um mehr Leads zu generieren.

Wie kann man sein E-Mail-Marketing verbessern?

Sobald man eine E-Mail-Liste aufgebaut hat und die ersten Leads eintrudeln, ist die Arbeit noch lange nicht getan. Man sollte jetzt anfangen, seinen Listenaufbau und sein E-Mail-Marketing zu optimieren. D. h. man sollte versuchen, die Eintragungsrate in die E-Mail-Liste zu erhöhen und man sollte versuchen, die Effektivität der Follow-Up E-Mails zu steigern. Durch beide Maßnahmen erzielt man letztendlich mehr Verkäufe.

Bei der Optimierung der Eintragungsrate verwendet man Split-Tests, um z. B. zwei verschiedene Eintragungsformulare gegeneinander zu testen. In einem Formular werden sich mehr Leute eintragen als in dem anderen. Das bessere Formular verwendet man dann als Referenz und erstellt ein neues zweites Formular für einen neuen Split-Test. Die Split-Tests kann man dauerhaft durchführen, um die Eintragungsrate immer weiter zu steigern, bis man das Optimum erreicht hat.

Auch eine Landingpage Optimierung mit Split-Tests sollte durchgeführt werden. Da man für eine Landingpage meistens den Traffic einkauft, reduziert man durch eine höhere Eintragungsrate auf der Landingpage seine Ausgaben pro Lead. Man zahlt also z. B. vor der Optimierung €100 für 100 Besucher und generiert davon 10 Leads und nach der Optimierung 20 Leads bei gleichbleibenden Traffic-Ausgaben. Hier findest du eine Anleitung und Tipps dazu: Landingpage Optimierung.

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Bei der Optimierung der Follow-Up Mails muss man ein Tracking verwenden, um zu sehen, wie hoch die Öffnungsraten, Klickraten und Einnahmen pro Klick sind. Wir gehen so vor, dass wir zuerst die besten Produkte mit den höchsten Einnahmen pro Klick identifizieren. Anschließend versuchen wir die Öffnungsraten der E-Mails durch den Test verschiedener Betreffzeilen zu steigern. Danach gehen wir die Klickrate der E-Mails an und versuchen diese zu erhöhen. Diese Optimierungen haben zur Folge, dass die Einnahmen pro Lead steigen und wir mehr Geld mit der gleichen Anzahl an E-Mails verdienen.

Schritt für Schritt zur eigenen E-Mail-Liste

1.

Einen Autoresponder anmieten und einrichten


Als Erstes brauchst du einen Autoresponder, um deine E-Mail-Listen dort anzulegen. Einen Autoresponder kannst du für eine kleine monatliche Investition anmieten. Diese Investition wirst du schnell wieder einspielen können, lass dich davon also nicht abhalten. Wir empfehlen den Klick-Tipp * Autoresponder.

Den Autoresponder kannst du anschließend einrichten. Dazu gehört z. B., dass du deine Kontaktdaten hinterlegst, deine E-Mail-Adressen verifizierst und einen AV-Vertrag (Auftragsdatenverarbeitung wegen der DSGVO) mit dem Autorsponder Betreiber abschließt.

2.

Einen Lead-Magneten erstellen


Damit sich mehr Leute in deine E-Mail-Liste eintragen solltest du einen Lead-Magneten erstellen. Dies kann z.B. ein eBook sein, ein Video-Kurs, Checklisten oder ein E-Mail Crash-Kurs. Wir nutzen z. B. den Blogging Crash-Kurs als Lead-Magneten. Durch den Lead-Magneten tragen sich mehr Leute in deine E-Mail-Liste ein, als wenn du einfach nur sagst: "Hey trag dich mal hier in meine E-Mail-Liste ein".

3.

Eine Bestätigungs-Seite und Danke-Seite erstellen


Wenn sich Leute in deine E-Mail-Liste eintragen, sehen diese anschließend eine Bestätigungs-Seite, auf der sie aufgefordert werden, ihre Eintragung zu bestätigen. Der Autoresponder sendet derweil automatisiert eine Bestätigungs-Mail mit einem enthaltenen Bestätigungs-Link raus. Der Interessent muss diesen Bestätigungs-Link anklicken, um für den Empfang deiner E-Mails aktiviert zu werden.

Diese Bestätigungs-Seite und Danke-Seite musst du erstellen. Dies kannst du entweder auf deinem Blog z. B. mit Thrive Themes machen oder du nutzt eine Software wie den Funnel Master dazu.

4.

Eine E-Mail-Liste im Autoresponder anlegen


Im Autoresponder kannst du anschließend eine E-Mail-Liste anlegen und mit deiner Bestätigungs- und Danke-Seite verknüpfen. Für die E-Mail-Liste musst du auch die Bestätigungs-Mail in diesem Schritt anlegen.

5.

Ein Eintragungsformular erstellen


Sobald du deine E-Mail-Liste im Autoresponder angelegt hast, kannst du deine Eintragungsformulare erstellen. Wir nutzen dazu die Thrive Themes Software *, da diese Split-Tests und weitere Features beinhaltet, die wir zur Optimierung der Eintragungsraten brauchen.

Die Eintragungsformulare kannst du auf deinem Blog einsetzen oder in Landingpages integrieren.

6.

Follow-Up E-Mails in den Autoresponder einsetzen


Sobald das System steht, kannst du entweder Follow-Up E-Mails in deinen Autoresponder einsetzen oder du sendest manuell Newsletter über den Autoresponder raus.


Wir empfehlen insbesondere Anfängern den Einsatz von Follow-Up E-Mails, da es am Anfang immer eine Überwindung ist, manuell Newsletter an sehr wenige Empfänger rauszusenden. Oft wird dies nicht gemacht mit der Begründung es lesen sowieso nur 20 Leute den Newsletter und da lohnt es sich noch nicht.

Wir hoffen, dass wir mit diesem Beitrag das Thema E-Mail-Marketing für Anfänger ein bischen verständlicher machen konnten. Hier findest du weitere Tipps zum E-Mail-Marketing:  E-Mail-Marketing der Goldesel für dein Online Business

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Über den Autor 

Ich bin Guido Nußbaum und betreibe zusammen mit Götz Macht den Online Marketing Erfahrung Blog. Schon seit 2003 beschäftige ich mich mit Internetmarketing und bin seit 2007 selbständiger Vollzeit-Unternehmer. Hier auf dem Blog möchten wir dir helfen, dein eigenes Online Business zu starten bzw. dein bestehendes Geschäft weiter auszubauen.

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