7 Tipps für besseres E-Mail-Marketing

Wenn es um das E-Mail Marketing geht, machen viele Online-Marketer und Firmen immer noch Fehler und wundern sich, weshalb kaum Resultate erzielt werden. Dabei kann das E-Mail Marketing eine der effektivsten Online-Marketing-Strategien sein. Hier in diesem Beitrag möchten wir dir 7 Tipps für ein bessere E-Mail-Marketing geben.

Die 3 wichtigen Kennzahlen beim E-Mail Marketing

Beim E-Mail Marketing dreht sich alles um 3 Kennzahlen: Zustellrate, Öffnungsrate und Klickrate. Wenn du es schaffst, alle drei Zahlen zu optimieren, wirst du automatisch bessere Resultate mit deinem E-Mail Marketing erzielen. Diese drei Faktoren kann man durch bestimmte Aktionen und Strategien beeinflussen. Im Grunde genommen beeinflusst du diese drei Faktoren immer, wenn du irgend etwas an deiner E-Mail Marketing Strategie änderst.

Dabei ist die Zustellrate der wohl wichtigste Faktor beim E-Mail Marketing, denn sie hat direkte Auswirkungen auf die Anzahl an Öffnungen und Klicks. Geht die Zustellrate runter, gehen auch die beiden anderen Zahlen nach unten, weil weniger Leute die E-Mails erhalten.

Die Öffnungsrate ist somit der zweitwichtigste Faktor, da diese auch die Anzahl an Klicks beeinflusst. Wenn weniger Leute die E-Mails öffnen, werden auch weniger Leute die Links in deinen E-Mails anklicken.

Die Klickrate ist der dritte Faktor und hat lediglich Auswirkungen auf die Anzahl an Aktionen, die hinten rauskommen sollen.

Dein Ziel ist es natürlich, dass hinten eine möglichst hohe Anzahl an Aktionen rauskommt. Du möchtest z. B. möglichst viele Verkäufe über E-Mail Marketing erzielen. Um dies zu erreichen, musst du alle drei Faktoren optimieren, falls dies möglich ist.

besseres E-Mail Marketing

7 E-Mail Marketing Tipps

Folgend möchten wir dir 7 Tipps geben, um dein E-Mail Marketing zu verbessern. Manche dieser Tipps haben eine Auswirkung auf alle drei Kennzahlen, andere Tipps wirken sich nur auf eine oder zwei Kennzahlen aus.

1.

Einen guten Autoresponder nutzen


Wenn du eine möglichst hohe Zustellrate bei deinen E-Mails erzielen möchtest, dann musst du einen professionellen Autoresponder-Dienst nutzen. Wir empfehlen den GetResponse * Autoresponder. Ein professioneller Autoresponder Anbieter kümmert sich um hohe Zustellraten, indem Blacklistings verhindert werden, bounced E-Mail-Adressen von der Liste genommen werden und weitere Maßnahmen durchgeführt werden, die dafür sorgen, dass deine E-Mails bei den Empfängern ankommen.

Nutze bitte keine Autoresponder-Software, die du auf deiner eigenen Domain installierst, wenn du dich damit nicht auskennst. In den meisten Fällen funktioniert eine solche Autoresponder Software mit normalen Hosting Accounts überhaupt nicht gut. Selbst wenn du einen eigenen Managed-Server nutzt, ist dies immer noch keine Garantie für eine hohe Zustellrate.


Ganz unmöglich ist das Ganze natürlich nicht, schließlich betreiben wir mehrere Werbeplattformen, über die täglich mehrere tausend Mails versendet werden und die kommen auch bei den Empfängern an. Es ist aber ein weitaus größerer Aufwand als die Nutzung eines Autoresponder Dienstes.

2.

Versende öfters E-Mails


Wenn ich manchmal lese, dass Online-Marketer einmal pro Monat einen Newsletter versenden, muss ich schmunzeln. Wie will man bei einer solchen Frequenz bitte viele Aktionen auslösen?


Möchtest du das E-Mail Marketing nutzen, um Einnahmen zu generieren, um mehr Besucher auf deinen Blog zu senden oder um sonst irgendwelche Aktionen auszulösen, dann musst du öfters E-Mails raussenden. Die richtige Frequenz musst du selber herausfinden, denn sie ist von mehreren Faktoren abhängig. Im Normalfall sollten aber zwei bis vier E-Mails pro Woche das Optimum darstellen.

Es gibt auch Online-Marketer, die zweimal am Tag eine E-Mail an ihre Liste raussenden. Dabei wird sicherlich die Abmelderate in der Liste ansteigen, aber wenn trotzdem hinten mehr dabei rauskommt als bei einer anderen Frequenz und man einfach neue Leads generieren kann, dann kann man das so machen. 


Diese Frequenz wird meistens dann eingesetzt, wenn es nicht ums Branding, den Vertrauensaufbau oder dergleichen geht, sondern um das reine Verkaufen. Es wird ordentlich Traffic eingekauft, auf eine Landingpage gesendet und die Leads werden ordentlich mit E-Mails durchgeknüppelt bis gekauft wird. Dabei wird die Abmeldung vom Newsletter teilweise regelrecht provoziert, nach dem Motto: "kauf oder mach dich vom Acker".

3.

Beste Zeiten für den E-Mail Versand wählen


Im GetResponse Autoresponder gibt es bei den Autoresponder E-Mails die Option, diese zum Anmeldezeitpunkt der Leads zu versenden. Das macht Sinn, denn wenn sich jemand abends um acht Uhr in die E-Mail Liste eingetragen hat, ist es wahrscheinlich, dass er um diese Uhrzeit öfters vor dem Computer sitzt. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und haben unsere festen Tagesabläufe. Dies solltest du beachten, wenn du die Versandzeit deiner Newsletter festlegst.

Auch der richtige Tag für den Newsletterversand möchte weise gewählt werden. Montags ist es so, dass viele Leute erstmal die E-Mails vom Wochenende abarbeiten müssen. Das können viele E-Mails sein und dein Newsletter könnte darin untergehen. Am Freitagnachmittag sind die Leute gedanklich schon im Wochenende und möchten nicht unbedingt noch ihre E-Mails prüfen. So kann, muss es aber nicht aussehen. Was ich damit sagen möchte ist, du musst ganz einfach austesten, an welchen Wochentagen du die höchsten Öffnungsraten mit deinen E-Mails erzielst.

4.

Gute Betreffzeilen nutzen


Die Öffnungsraten deiner E-Mails werden hauptsächlich durch die Betreffzeilen beeinflusst. Ein paar andere Faktoren wie z. B. der Absender-Name können auch Auswirkungen haben, aber eben nicht so stark wie die Betreffzeile. Daher ist es wichtig, dass du deine Betreffzeilen optimierst.

Eine gute Betreffzeile weckt die Aufmerksamkeit des Lesers und sticht unter anderen Betreffzeilen hervor. Dieses Hervorstechen kann auch optisch umgesetzt werden, indem man leichte Formatierungen wie Klammern, Bindestriche oder Ähnliches einbaut.

Bei der Erstellung der Betreffzeilen kann man diverse Strategien nutzen, die sich schon mehrfach bewährt haben. Leider fehlt uns hier der Platz, um diese alle vorzustellen, wir werden darüber in Zukunft einen kompletten Artikel schreiben. Aber hier mal ein Beispiel, damit du ungefähr verstehst, wovon ich rede: Schreib in die Betreffzeile nur einen halben Satz rein und beende diesen mit drei Punkten. Dies führt dazu, vorausgesetzt du machst es richtig, dass der Leser mehr wissen möchte und die E-Mail öffnet. Das kann beispielsweise ungefähr so aussehen: "Es ist an der Zeit, dass du erfährst, dass...".

5.

Kurze E-Mails schreiben


Entweder ich bin wirklich schlecht im Schreiben von E-Mails oder es ist tatsächlich so: Kurze E-Mails funktionieren besser. Wir haben es mehrfach ausgetestet und bei langen E-Mails kommen weitaus weniger Klicks rein, als bei kurzen E-Mails. Daher empfehlen wir, längere Inhalte auf deinem Blog zu platzieren, um dann mit einer kurzen E-Mail darauf zu verweisen.

Auch Mails, über die du Verkäufe erzielen möchtest, sollten eher kurz gehalten werden. In den meisten Fällen musst du in der E-Mail keinen Pre-Sale durchführen, da die Webseiten gut genug sind und verkaufen. In der E-Mail musst du dir also nur den Klick abholen und die Verkaufsseite kann den Rest erledigen. Um dir den Klick abzuholen, genügen drei bis vier Sätze.

Eine E-Mail, die gut verkauft, kann z. B. folgendermaßen aufgebaut sein:

1. Du sagst, dass du oder irgendwer etwas Tolles, Einmaliges, Wundervolles etc. erreicht hat
2. Erkläre dem Leser, dass er das Ganze nachmachen kann und wie sich sein Leben dadurch verbessern wird.
3. Fordere den Leser auf: Klick auf den Link und finde heraus, wie es auch für dich funktioniert

In der Online-Marketing-Nische umgesetzt (recht plump), sieht das dann z. B. so aus:

1. Person XYZ verdient mit einer einfachen Strategie XXX Euros pro Monat.
2. Auch du kannst diese Strategie umsetzen und XXX Euros verdienen um nicht mehr arbeiten zu müssen.
3. Schau dir hier an, wie auch du die Strategie umsetzen kannst, klick auf den Link.

Mit einer solchen kurzen E-Mail hast du alles inkludiert, was du brauchst um dir den Klick abzuholen. Es ist im Grunde genommen die AIDA Formel in Aktion. Du hast mit der Betreffzeile Attention (A), also Aufmerksamkeit erzeugt. Du hast mit dem ersten Satz Interest (I), also Interesse geweckt. Du hast mit dem zweiten Satz Desire (D), also ein Verlangen geweckt und mit dem letzten Satz die Action (A), also Aktion ausgelöst.

6.

Das richtige Format nutzen


Das richtig gewählte E-Mail Format kann deine Öffnungs- und Klickraten massiv beeinflussen. Wir nutzen zurzeit ausschließlich reine Text-E-Mails oder ganz leicht formatierte HTML-E-Mails. Leicht formatiert heißt z. B., dass Wörter verlinkt werden anstatt den Link in Reinform einzusetzen.

Wenn du stärker formatierte bzw. ausgebaute HTML-E-Mails nutzt, dann könnte sich dies in niedrigen Öffnungs- und Klickraten auswirken. Auch hier musst du selber Tests durchführen, um herauszufinden, was für dich in deiner Nische am besten funktioniert. Es ist aber so, das manche E-Mail-Programme z. B. Bilder in HTML-E-Mails nicht laden bzw. diese nur laden, nachdem der User diesem zugestimmt hat. Dadurch können deine E-Mails dann übel aussehen und vom User sofort gelöscht werden.

Es können auch sicherlich noch andere Fehler und Probleme bei der Nutzung von stark ausgeschmückten HTML-E-Mails auftreten, an die ich nicht einmal denke, da wir diese Art von HTML Mails nicht einsetzen. Wenn du also auf Nummer sicher gehen möchtest, dann nutze ganz einfach reine Text-E-Mails.

7.

Links cloaken


Beim Einbau der Links in deine E-Mails kannst du einiges falsch machen und dadurch die Klickrate in den Keller knüppeln. Achte auf jeden Fall darauf, dass deine Links nicht zu lang sind und dadurch evtl. abgeschnitten werden. Auch solltest du keine Affiliate Links direkt in E-Mails einsetzen. Das hat einerseits psychologische Gründe (die Leser wissen sofort, dass du ein Affiliate Produkt bewirbst) und andererseits gibt es immer noch Leute, die dir die Provisionen nicht gönnen und deine Affiliate ID aus dem Link entfernen.

Um Links zu kürzen und zu verstecken, solltest du einen Link-Cloaker nutzen. Viele Online-Marketer empfehlen dafür Kürzungsdienste wie Bit.ly. Ich persönlich sage: bloß nicht. Gekürzte Links sollten auf deiner Domain liegen, einerseits wegen dem Branding und andererseits wissen die meisten Leute mittlerweile was Bit.ly und andere Kürzungsdienste sind und damit wissen sie auch, dass sich dahinter sehr wahrscheinlich ein Affiliate Link verbirgt.

Um Links auf deiner eigenen Domain zu kürzen, kannst du entweder ein WordPress Plugin nutzen oder du nutzt eine Software wie den FunnelMaster, die ein solches Tool beinhaltet.

Wenn du diese sieben Tipps beim E-Mail Marketing berücksichtigst, wirst du sicherlich auch Erfolg haben und so einige Verkäufe über deine Newsletter erzielen.

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Über den Autor 

Ich bin Guido Nußbaum und betreibe zusammen mit Götz Macht den Online Marketing Erfahrung Blog. Schon seit 2003 beschäftige ich mich mit Internetmarketing und bin seit 2007 selbständiger Vollzeit-Unternehmer. Hier auf dem Blog möchten wir dir helfen, dein eigenes Online Business zu starten bzw. dein bestehendes Geschäft weiter auszubauen.

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